Löwenberg (Mark) (ots) - Sonntagvormittag überschritten mehrere Jugendliche trotz geschlossener Schranken den Übergang am Bahnhof Löwenberg (Mark). Der Triebfahrzeugführer musste eine Gefahrenbremsung einleiten, um Schlimmeres zu verhindern.

Gegen 9:35 brachten sich vier Jugendliche im Alter zwischen 18 und 22 am Bahnübergang in Lebensgefahr, als sie bei geschlossenen Schranken die Gleise überquerten. Der Führer des herannahenden Regionalexpresses 5 von Stralsund nach Berlin musste eine sofortige Gefahrenbremsung einleiten. Anschließend erkannte er die Vier beim Einstieg in den Zug am Bahnhof Löwenberg. Aufgrund der Gefahrenbremsung und des daraus resultierenden Schocks musste der Triebfahrzeugführer abgelöst werden.

Alarmierte Einsatzkräfte stellten die zwei Männer im Alter von 21 und 22 sowie zwei 18-jährige Frauen anhand der Personenbeschreibung am Bahnhof Gesundbrunnen fest. Die Bundespolizisten eröffneten den Jugendlichen aus dem Löwenberger Land und aus Liebenwalde den Tatvorwurf des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und entließen sie anschließend vor Ort auf freien Fuß.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor dem unbefugten Betreten der Gleise und dem Überschreiten von Bahnübergängen trotz entsprechender Signale oder geschlossener Schranken.

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