Wustermark (Havelland) (ots) - Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag vier Männer vorläufig fest, nachdem diese einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte dabei.

Gegen 1 Uhr bemerkten Zivilfahnder der Bundespolizei verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Wustermark. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten. Nach der Tat verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der augenscheinlich als Warnposten fungierte, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten beide Autos kurz darauf.

Bei der anschließenden Festnahme versuchte ein 31-Jähriger aus dem Auto zu flüchten, konnte jedoch überwältigt werden. Der Brandenburger zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kinn zu und kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Zug wurde aufgrund der großflächigen Besprühung ausgesetzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen die 29, 31, 35 und 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ein und stellte diverse Sprühutensilien sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer aus Leipzig und Potsdam auf freien Fuß.

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