Potsdam (ots) -

Mit einem Festakt hat die GSG 9 der Bundespolizei am 16. Oktober 2017 im Bonner Haus der Geschichte ihr 45jähriges Bestehen gefeiert. Während der Veranstaltung nutzten der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Hans Walter Hütter, der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, und der Kommandeur der GSG 9, Jérôme Fuchs, die Gelegenheit, sich an die geladenen Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie an die Angehörigen dieser polizeilichen Spezialeinheit zu wenden. Das Ziel der Veranstaltung war, die in den vergangenen 45 Jahren durch die GSG 9 erbrachten Leistungen angemessen zu würdigen und auch an die etwa 40 Jahre zurückliegende "Operation Feuerzauber", d.h. die Geiselbefreiung von Mogadischu, zu erinnern. Dr. Romann bemerkte in diesem Zusammenhang: "Die damaligen Gründe für die Schaffung der GSG 9 sind heute aktueller denn je. Unser Land braucht die GSG 9 mehr denn je."

Hintergrund: Die GSG 9 ist die polizeiliche Spezialeinheit der Bundespolizei zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Gewaltkriminalität. Sie wurde am 26. September 1972 als Reaktion auf das Attentat von München gegründet. Bislang hat die GSG 9 der Bundespolizei über 1.900 Einsätze bewältigt.

Einer der größten und bekanntesten Einsätze der GSG 9 war die Beendigung der Entführung des Flugzeugs "Landshut". In der Nacht zum 18. Oktober 1977 wurden die Geiseln der von palästinensischen Terroristen entführten Lufthansa-Maschine Landshut in Mogadischu befreit (Operation Feuerzauber).

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