Berlin (ots) - Am 05. November 2019 führte der Berliner Zoll einen erfolgreichen Sondereinsatz gegen den illegalen Zigarettenhandel und Aufenthalt durch. Schwerpunkte waren die Bezirke in Berlin-Marzahn und Treptow-Köpenick.

Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit kontrollierten illegale Straßenverkaufsplätze. Unterstützt wurden sie durch Beamte der Bundespolizei. Dabei standen sowohl Verkäufer als auch Käufer im Fokus. Gegen 36 Zigarettenhändler wurden Verfahren wegen Steuerhehlerei eingeleitet. Gleichzeitig wird gegen diese überwiegend asiatischen Personen wegen des illegalen Aufenthalts ermittelt. Für die Staatsanwaltschaft wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Fünf illegale Personen konnten der Ausländerbehörde übergeben werden.

Insgesamt wurden 56.450 Stück Zigaretten sichergestellt und rund 1.500 Euro illegaler Erlös aus dem Verkauf der Zigaretten eingezogen. Der so verhinderte Steuerschaden beträgt rund 11.000 Euro.

Strafprozessuale Maßnahmen wurden eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat das Hauptzollamt Berlin übernommen.

"Durch diesen Erfolg zeigt sich die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundespolizei im Kampf gegen den illegalen Zigarettenhandel und deren Kauf", so die stellvertretende Sprecherin des Hauptzollamts Berlin, Claudia Rossow-Scholl, "Das gewerbsmäßige Handeln mit nicht versteuertem Tabak kann mit Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren oder Geldstrafe geahndet werden."

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Berlin Pressestelle Claudia Rossow-Scholl Telefon: 030-69009-220 oder 0152-22 88 11 76 E-Mail: presse.hza-berlin@zoll.bund.de www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Berlin, übermittelt durch news aktuell



Teilen: