Berlin (ots) - Am 19. September 2020 führten Beamte einer mobilen Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Berlin verdachtsunabhängige Kontrollen auf der Autobahn 13 durch. Gegen 21.15 Uhr kontrollierten sie auf dem Rastplatz Kahlberg Ost einen Pkw. mit deutschen Kennzeichen, der aus Polen kommend auf dem Weg nach Niedersachsen war.

Bei der intensiven Kontrolle des Fahrzeuges entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner im Kofferraum sowie in den Staufächern hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz insgesamt rund 36.000 Euro, verpackt in durchsichtigen Kunststoffbeuteln. Das Kuriose dabei: es handelte sich ausnahmslos um Ein- und Zwei-Euro-Münzen; rund 24.000 Stück, die insgesamt knapp 192 Kilogramm auf die Waage brachten.

Der 34-jährige polnische Fahrzeugführer hatte die Barmittel trotz Befragen durch die Beamten nicht angezeigt. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 9.000 Euro angeordnet. Die rund 36.000 Euro wurden sichergestellt.

Zusatzinformation

Bei Einreise nach Deutschland aus einem Mitgliedstaat der EU und bei Ausreise aus Deutschland in einen Mitgliedstaat der EU müssen mitgeführte Barmittel und gleichgestellte Zahlungsmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr den Kontrolleinheiten des Zolls auf Befragen mündlich angezeigt werden. Reisende, die diese nach Aufforderung nicht oder nicht vollständig anzeigen, handeln ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden. Ziel der Anzeigepflicht ist es, illegale Geldbewegungen über die Grenzen Deutschlands hinweg zu unterbinden, um dadurch Geldwäsche, Finanzierung von Terrorismus und Kriminalität zu bekämpfen.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Berlin Pressesprecher Michael Kulus Telefon: 030-69009-220 E-Mail: presse.hza-berlin@zoll.bund.de www.zoll.de

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