Berlin - Köpenick / Lichtenberg (ots) - Nachdem Unbekannte am Sonntagabend an den S-Bahnhöfen Friedrichshagen und Karlshorst mehrfach den Hitlergruß gezeigt hatten, schritten Reisende ein. Ein Zeuge erlitt durch den Flaschenwurf eines Tatverdächtigen schwere Kopfverletzungen.

Gegen 21:30 Uhr beobachteten mehrere Reisende zwei männliche Personen, die auf dem Bahnsteig in Friedrichshagen den Hitlergruß zeigten. Als eine Zeugin die Männer daraufhin ansprach, entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Unbekannten sowie der Zeugin und einem Begleiter. Im weiteren Verlauf stiegen alle Beteiligten in eine S-Bahn der Linie S3. Am Bahnhof Karlshorst zeigten die Unbekannten abermals den Hitlergruß und versuchten das Zugabteil, in dem sich die Zeugen befanden, zu betreten. Der spätere Geschädigte verhinderte dies, indem er einem der Männer die flache Hand vor die Brust hielt. Daraufhin warf der zweite Unbekannte dem 24-Jährigen eine volle Bierglasflasche gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen unerkannt über die Gleise. Der Deutsche erlitt durch den Flaschenwurf neben einem ausgeschlagenen Zahn, eine Platzwunde in der linken Gesichtshälfte sowie eine Schwellung des Jochbeins. Er wurde durch Rettungskräfte in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt.

Die Bundespolizei leitete in diesem Zusammenhang gegen die unbekannten Tatverdächtigen Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen des Verwendens von Zeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Die Bundespolizei sucht weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder der Identität beteiligter Personen geben können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

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