Frankfurt (Oder) / Werneuchen (Barnim) (ots) - Gemeinsame Ermittlungen wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern, illegalen Aufenthaltes und Urkundenfälschung.

Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Barnim führt in enger Kooperation mit der Bundespolizei sowie der Schwerpunktabteilung zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) seit Herbst 2020 Ermittlungen wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern sowie des Verdachts der Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der illegalen Einreise und dem illegalen Aufenthalt im Bundesgebiet.

Auf der Grundlage der im Zuge der Ermittlungen gewonnenen Erkenntnisse konnten am 14.01.2021 insgesamt sieben Personen im Alter von 23 bis 52 Jahren feststellt und vorläufig festgenommen werden. Diese hatten versucht unter Vorgabe falscher Identitäten und Vorlage gefälschte Ausweisdokumente eine Aufenthaltserlaubnis für EU-Bürger in Deutschland zu erlangen.

Bei der Überprüfung der Identität der festgenommenen sechs Männer und einer Frau, die sich mit gefälschten slowakischen und rumänischen ID-Karten auswiesen, stellte sich heraus, dass diese aus Russland, Moldawien, Georgien und der Ukraine stammen.

Die polizeilichen Ermittlungen richten sich darüber hinaus gegen einen 54-jährigen Deutschen, eine 36-jährige Russin und einen 25-jährigen Ukrainer, die im Verdacht stehen, durch ihr aktives Handeln, Beihilfe zu den genannten Straftaten geleistet zu haben.

Parallel zur Festnahme durchsuchten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf der Grundlage eines durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) erwirkten Durchsuchungsbeschlusses am Donnerstagnachmittag zwei Objekte in Werneuchen. Dabei fanden die Beamten neben diversen Beweismitteln (u.a. Mobiltelefone, Laptops und Speichermedien) unter anderem fünf hochwertige E-Bikes und stellten diese sicher.

Die Ermittlungen zu dem Straftatenkomplex, die von der Bundespolizei und der Brandenburger Polizei geführt werden, dauern an.

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