Schönefeld (Landkreis Dahme-Spreewald) (ots) - Bundespolizisten nahmen Dienstagabend einen 43-jährigen Mann am Flughafen Berlin Brandenburg fest, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl vorlag.

Gegen 18 Uhr überprüften die Beamten einen Mann im Rahmen der Einreisekontrolle aus Istanbul. Bei der Prüfung seiner Personalie stellten die Beamten fest, dass das Amtsgericht Koblenz im Dezember 2020 einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erlassen hatte. Dem pakistanischen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, im Mai 2020 unrichtige Angaben bei der Beantragung von Subventionsleistungen im Rahmen der "Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen und Soloselbstständige" gemacht zu haben. In seinem Antrag soll er angegeben haben, Inhaber eines Textilhandels zu sein. Basierend auf seinen Angaben, zahlte ihm die zuständige Behörde eine Soforthilfe von 9.000 Euro aus. Ermittlungen ergaben, dass seine Einzelfirma bereits zum 1. Oktober 2019 erloschen ist und ihm somit keine Fördergelder zustanden.

Aufgrund des unbekannten Aufenthaltsortes des Gesuchten, ordnete das zuständige Amtsgericht Koblenz die Untersuchungshaft an.

Nach der Haftrichtervorführung brachten ihn die Beamten in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt.

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