Frankfurt (Oder) (ots) - Am Donnerstag stoppten Bundespolizisten einen voll besetzten Pkw Ford Galaxy in Frankfurt (Oder) und deckten dabei die Einschleusung von drei Ukrainern auf.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte gegen 12:50 Uhr einen in Polen zugelassenen Ford Galaxy kurz vor der Autobahnauffahrt Frankfurt (Oder)-Mitte. In dem Mini Van befanden sich neben dem 39-jährigen rumänischen Fahrer noch fünf weitere Personen. Dabei handelte es sich um einen 47-jährigen Mann aus der Ukraine, zwei ukrainische Frauen (32 und 51 Jahre), eine 20-jährige Polin sowie einen 43-jährigen Portugiesen. Die Beamten nahmen das Fahrzeug und die sechs Insassen zur Überprüfung mit auf die Dienststelle. Die drei Ukrainer wiesen sich mit falschen bzw. auch gefälschten Dokumenten aus. Die drei anderen Personen besaßen gültige Reisedokumente.

Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise, des unerlaubten Aufenthalts und Urkundenfälschung gegen die drei Ukrainer ein. Sie sollen am heutigen Freitag an die polnischen Behörden überstellt werden.

Gegen den ukrainischen Fahrer leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern ein. Er konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen.

Die 20-jährige Polin und der 43-jährige Portugiese werden als Zeugen in dem Verfahren geführt.

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