Berlin-Mitte (ots) - Bundespolizisten nahmen am Mittwochnachmittag einen Mann vorläufig fest, der in einer S-Bahn zwei Fahrgäste geschlagen und getreten hatte.

Gegen 15:30 Uhr gerieten drei Fahrgäste in der S-Bahn der Linie 7 zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz in einen Streit. Dieser eskalierte, als der 44-jährige Litauer die 38-jährige Frau aus Polen mehrfach mit der Faust ins Gesicht schlug. Als sie daraufhin zu Boden ging, wurde sie dort durch den Angreifer getreten. Als der Dritte, ein 41-jähriger Mann aus Polen, dazwischen gehen wollte, schlug der 44-jährige Litauer auch ihn. Der Angreifer flüchtete am Bahnhof Alexanderplatz aus der S-Bahn und konnte kurz darauf durch alarmierte Bundespolizisten festgenommen werden. Die Opfer erlitten beide Verletzungen am Kopf und Nasenbluten, lehnten eine ärztliche Versorgung jedoch ab.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Der bereits wegen Eigentumsdelikten polizeibekannte Angreifer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

Alle Beteiligten sind dem Bahnhofsmilieu angehörig und waren zur Tatzeit erheblich alkoholisiert (2,2 / 2,9 und 3,2 Promille Atemalkoholgehalt).

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