Berlin (ots) - Beamte der Gemeinsame Ermittlungsgruppe Zigarettenhandel (GEZig) konnten am Freitag eine illegale Produktionsstätte für Wasserpfeifentabak stilllegen. In einer Wohnung in Kreuzberg hatten die drei Beschuldigten im Alter zwischen 20 und 28 Jahren eine vollständige Fertigungsstrecke aufgebaut und betrieben. Unter katastrophalen hygienischen Bedingungen wurde dort der Rohtabak mit Lebensmittelfarbe und Geschmacksstoffen vermischt und anschließend in gefälschte Kartons einer bekannten Tabakmarke verpackt. Über 500 Kilogramm dieses gepanschten Shishatabaks konnten die Ermittler letztendlich sicherstellen. Eine Menge, die für 60.000 Genusseinheiten gereicht hätte. "Dieser erfolgreiche Aufgriff zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit der Zollfahndung Berlin mit der Berliner Polizei ist", so Regierungsdirektor Pampel-Jabrane, Leiter des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg.

Zusatzinformation: - Die GEZig (Gemeinsame Ermittlungsgruppe Zigarettenhandel) wurde zum 06.09.1999 zwischen dem Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg und dem Landeskriminalamt Berlin eingerichtet. Ziel der Ermittlungsgruppe ist die Bekämpfung des organisierten illegalen Zigaretten- und Wasserpfeifentabakhandels sowie der zugehörigen Bandenkriminalität in Berlin und dem näheren Umfeld.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg Pressesprecher Christian Lanninger Telefon: 030/695 83 - 523 E-Mail: Christian.Lanninger@zfab.bund.de www.zoll.de

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