Potsdam (ots) -

Mehr als 3,5 Tonnen an gefälschtem Spielzeug hat der Zoll am Flughafen Tegel aus dem Verkehr gezogen.

Mitte Oktober 2018 kontrollierten Zöllner am Flughafen Tegel eine Frachtsendung aus China mit insgesamt 94 Paketen. Laut den Unterlagen sollte es sich um Bekleidung handeln, die für den Weitertransport nach Polen bestimmt war. Die Beamten des Hauptzollamts Potsdam wollten es genauer wissen und überprüften den Inhalt. Zum Vorschein kamen dabei insgesamt mehr als 16.000 Exemplare an Spielzeugen verschiedener Hersteller. Nach weiteren Prüfungen bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um Produktfälschungen handelte, die nicht den europäischen Sicherheitsstandards für Spielzeug entsprachen.

"Wenn man bedenkt, welche Qualitätsmängel hier vorlagen, ist es gut, dass die Spielwaren nicht in Kinderhände gelangt sind. Das gefälschte Spielzeug wird demnächst vernichtet", so Ronny Kaczmarek, Pressesprecher des Hauptzollamtes Potsdam.

Zusatzinformationen: Die Einfuhrkontrollen des Zolls sind ein wesentlicher Baustein im Kampf gegen Produktpiraterie. So haben die Beamten des Hauptzollamts Potsdam im Jahr 2017 insgesamt mehr als 131.000 Exemplare an gefälschten Produkten im Wert von mehr 9,8 Millionen Euro sichergestellt.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Potsdam Pressesprecher Ronny Kaczmarek Telefon: 0331-2308-133 E-Mail: presse.hza-potsdam@zoll.bund.de www.zoll.de

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